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2001 GamE
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Viele
mögliche Aspekte des Lichtes wurden im Design von Beleuchtungskörpern
ausgereizt, das Licht wurde immer vorausgesetzt und mit ihm gespielt.
Den immensen Aufwand und die technische Leistung, dass da einfach so
Licht ist, die Maschinerie hinter diesem Licht wird schlicht
vergessen, hat in unserem Bewusstsein oft auch keinen Platz. Die
Lichtmaschinen von GamE thematisieren eben diese in unserem Alltag
nicht mehr erlebte Technik. Die Maschinen scheinen Sinn zu ergeben,
indem sie in einer technischen Sprache sinnlich auf das Objekt , die
erleuchtete Birne, eingehen. Als Linie erhält das Licht eine grafische
Komponente und ist am nächsten beim Lichtbogen, beim Blitz, der
kräftigsten und urtümlichsten Form elektrischen Lichtes. Wird eine
Lichtröhre von einer Spirale umgeben, tritt sie optisch als
Spannungsfeld zutage, und wenn man Ihre Endpunkte thematisiert,
markiert sie eine Spannungsdifferenz. Bis auf einige Ausnahmen gehen
die Figuren von GamE von dieser assoziierten Spannung aus.
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In
einer Zeit in der sich der Toaster der gleichen Formensprache bedient
wie die Stereoanlage, wird ist es für GamE wichtig mit dem Entwurf auf
das Objekt unverwechselbar, da präzis zu reagieren. Die der Technik
entliehenen Zitate, deren sich die Objekte bedienen, bringen dem
Betrachter das Wesen des künstlichen Lichtes näher als unsere gängigen
Lampen und spielen mit dem Wissensdurst, der automatisch beim
Betrachten eines jeden Objektes auftritt. Da es sich aber eben nur um
Zitate und nicht um wirkliche Funktionen handelt, kann das Objekt auch
immer wieder neu hinterfragt und vielschichtig gedeutet werden.
Unter dem Namen GamE (Gamelle mit Egger) entstehen gemeinsame Arbeiten
des Kunstateliers Gamelle, an der Talstrassse 67 c in 3122 Kehrsatz,
und des Architekturbüros Egger in Bern. Name und Schreibweise dieser
Zusammenarbeit kann als Kürzel oder eben auch neudeutsch als Spiel
gelesen werden. Und so sind auch die Ausstellungsobjekte entstanden.
In einer ernsthaften Auseinandersetzung entwickelte sich ein
lustvolles Game zwischen den beiden Ateliers. |
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